Снимка: ДЛС Паламара
Palamara Staatliches Jagdgebiet
Das staatliche Jagdgebiet Palamara gehört zu den ersten beiden Jagdgebieten, die 1932 unter König Boris III. als königliches Jagdrevier in Bulgarien gegründet wurden.
Das Jagdgebiet liegt in Ludogorie, im Zentrum Nordostbulgariens, und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 18.000 Hektar. Das Gelände ist hügelig-flach mit einer durchschnittlichen Höhe von bis zu 350 m über dem Meeresspiegel. Typisch für die Region sind reine und gemischte Laubwälder. Die Entfernung nach Varna beträgt etwa 130 km und nach Sofia etwa 430 km.
Von Anfang an legt das Jagdgebiet großen Wert auf Traditionen und gilt als das elitärste Jagdgebiet für Rothirsche in Bulgarien. Der hohe Bestand an Großwild ist das Ergebnis eines reichhaltigen Nahrungsangebots.
Das Jagdgebiet Palamara dient als Hauptbasis für die Zucht von Rothirschen in Bulgarien. Jährlich werden Trophäenhirsche und Hirschkühe in andere Jagdgebiete des Landes umgesiedelt.
Jedes Jahr werden im Jagdgebiet Trophäen von Rothirschen mit einem Geweihgewicht von 8 bis 12 kg, Wildschweinen mit Hauern von 14 bis 25 cm und Rehböcken mit einem Geweihgewicht von 250 bis 450 g erlegt. Erfolgreich wird die selektive Jagd auf Rothirsche, Hirschkühe und Kälber durchgeführt. Außerdem werden Treibjagden auf Wildschweine sowie Raubtierjagden auf Schakale, Füchse und Wildkatzen organisiert. Zu den herausragenden Trophäen zählen ein Rothirsch mit 12,650 kg, bewertet mit 229,19 CIC-Punkten, und ein weiterer mit 12,030 kg, bewertet mit 235,78 CIC-Punkten.
Das Jagdgebiet Palamara bietet seinen Gästen Unterkünfte in zwei Jagdhäusern: der Jagdresidenz Palamara und der Jagdhütte Nikola Kozlevo. Den Besuchern werden klassische und regionale Delikatessen sowie ausgezeichnete Weiß- und Rotweine angeboten.
Neben dem Jagdtourismus organisiert das Jagdgebiet auch Besuche von touristischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Region, darunter Schumen, Madara, Veliki Preslav und Pliska.
